Unsere Orgel in der " Bunten Kerke"

Neuer Glanz für die Bonte Kerke:

90.000 Euro für die Sanierung zusammengetragen

Quelle: http://www.rundschau-online.de/28138060 ©2017 - von Andreas Arnold

 

Lieberhausen -

Großer Tag für die evangelische Kirchengemeinde Lieberhausen und deren mehr als 900 Jahre alte Bonte Kerke: Am Dienstag ist der offizielle Startschuss zur Sanierung der Orgel und der berühmten Wandmalereien in dem Gotteshaus gefallen.

Möglich geworden sind diese Arbeiten dadurch, dass der vor anderthalb Jahren gegründete Förderverein 90.000 Euro Spenden- und Fördergelder zusammengetragen hat. Mit diesem Geld können nicht nur die Orgel und die biblische Motive zeigenden Malereien überarbeitet werden. Bei den Arbeiten wird die Kirche auch eine moderne Beleuchtung erhalten, auf die man schon jetzt gespannt sein darf. Mitte kommenden Jahres soll die Maßnahme abgeschlossen sein und die Orgel endlich wieder zum Lobe Gottes ertönen.

Frank Bohle gab die Initialzündung

Der Startschuss für die Arbeiten gab dem Vorsitzenden des Fördervereins, Jürgen Marquardt, die Gelegenheit, sich bei allen Unterstützern zu bedanken. Bereits im Jahr 2015 hatte sich der Bergneustädter Unternehmer Frank Bohle (Firma Schwalbe) bereiterklärt, die geplanten Arbeiten mit 20.000 Euro zu unterstützen. Sein Engagement war zugleich die Initialzündung für weitere finanzielle Unterstützung aus der Region.

So galt am Dienstag Marquardts Dank der Sparkassen- und Bürgerstiftung (5000 Euro), der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt (10.000 Euro), der Aggerenergie (Unterstützung beim Lichtkonzept), der Sparkassen-Kulturstiftung-Rheinland (10.000 Euro), Ulrike Erlhöver (10.000 Euro), sowie der Denkmalförderung des Bundes (35.000 Euro für die Sanierung der Orgel). Weitere 27.000 Euro konnte der Verein durch die Beiträge seiner rund 70 Mitglieder sowie aus Einzelspenden akquirieren.

Ziel des Fördervereins sei es, die Bonte Kerke für die nachfolgenden Generationen unbeeinträchtigt zu erhalten. Im Gegensatz zu alten gotischen Domen wolle die Kirche in Lieberhausen den Betrachter nicht vor Ehrfurcht erstarren lassen. „Nein, diese Kirche fordert uns heraus. Sie will uns Mut machen, uns mit ihr und mit uns selbst zu beschäftigen“, sagte der Vorsitzende und unterstrich die Bedeutung der Kirche für die Menschen von Lieberhausen: „Was für den Kölner der Dom, ist für uns unsere Bonte Kerke.“

Bürgermeister Helmenstein ist dankbar für die Renovierung

Gummersbachs Bürgermeister Frank Helmenstein hatte ebenfalls die Werbetrommel dafür gerührt, die Arbeiten in Lieberhausen finanziell zu unterstützen. Am Dienstag verriet er, dass das Höhendorf seine zweite Heimat sei. Und das auch, weil sein Urgroßvater väterlicherseits aus Lieberhausen stammt. Seit mehr als 900 Jahren sei die Kirche identifikationsstiftend. Daher sei er dankbar, dass die kleine großartige Kirche zu neuem Glanz komme. Dem Förderverein um den Vorsitzenden Jürgen Marquardt dankte der Bürgermeister für die Beharrlichkeit bei der Umsetzung der Pläne.

 

Im Namen des Presbyteriums bedankte sich Pfarrerin Christa Wülfing für die Unterstützung. „Wir spüren es, was es bedeutet, ein über 900 Jahre altes Gebäude für die Zukunft zu erhalten“, sagte Wülfing, die zugleich zweite Vorsitzende des Fördervereins ist.

Quelle: http://www.rundschau-online.de/28138060 ©2017

 

Die Orgel

Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Lieberhausen hat nun mehr beschlossen, auf die Renovierung der Lieberhäuser Orgel zuzugehen. Kenner wissen und schätzen an diesem zwei manualigen Instrument die romantische Stimmung; eine Intonation, die bei Orgeln kaum zu finden ist. Vor über 100 Jahren (1913) ist sie vom damaligen Orgelbaumeister Faust gebaut worden   (https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Faust).                                                                           

Vom Spieltisch auf der Empore wurden mittels eines elektrischen Impulses via Kabel die Pfeifen im Orgelwerk angesteuert. Somit verfügt unsere Kirche über eines der ältesten elektropneumatischen original erhaltenen Instrumente - ein wahres Kleinod mit Seltenheitswert. Seit mehreren Jahren nun schweigt sie schon. Grund dafür sind die Sicherheitsbestimmungen im Brandschutz, denen unser Instrument nicht mehr genügt.                                                                                                 

Für die nun anstehenden sachgerechten Arbeiten zur Renovierung und Erhaltung der Orgel muss ein sehr hoher Betrag zusammen getragen werden. Natürlich wird die Kirchengemeinde einen bestimmten Anteil dafür freistellen. Jedoch werden wir nicht für die kompletten Kosten von weit über 100.000 Euro aufkommen können.                                                                                                       

Diese sollen durch Spenden zusammen getragen werden. Deshalb streben wir an, einen Förderverein zu gründen. Seine Aufgabe soll es sein, finanzielle Mittel für die Erhaltung der Bunten Kerke und ihrer Einrichtung zu sammeln. Das ist eine Aufgabe, die für viele Jahre wichtig und notwendig sein könnte - nicht nur wegen der jetzt aktuellen Sache "Orgel-Renovierung". Eine Ausschreibung zu den anstehen-den Arbeiten ist bereits erfolgt. Deshalb konnten wir eine erfahrene, kompetente Firma für unser Projekt gewinnen. Außerdem wird der Orgel-Sachverständige der Evangelischen Kirche im Rheinland, Herr Schwartz, die Arbeiten mit Rat und Tat begleiten, sodass die Qualität nach allen Regeln der Kunst erhalten wird. Natürlich ist die Umsetzung der Orgel-Renovierung im Moment noch Zukunftsmusik.  Den zuerst gilt es, die entsprechenden mittel dafür zu bekommen. Bereits jetzt freuen wir uns über jedes noch so kleine Zeichen der Unterstützung für dieses große Projekt. Wir werden Sie selbst-verständlich über den aktuellen Fortschritt der Maßnahmen auf dem Laufenden halten.

 

Quelle: Gemeindebrief der ev. Kirchengemeinde Lieberhausen/Lantenbach -

             Ausgabe 177  Juni-August 2015

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