Die Heimat ist stets etwas Besonderes In Lieberhausen feierte der Heimatverein Hicksland sein 50-jähriges Bestehen Nette Gäste bringen Geschenke mit: Und so überreichten Bürgermeister Frank Helmenstein(2.v.l.),sein Vize Jürgen Marquardt(l.) und Sparkassenchef Frank Grebe(r.) den Hicksländern einen Scheck über 2000 Euro. Darüber freuen sich Bernd Rosenbauer (mitte) 1. Vorsitzender, Renate Röttger(2.v.r.)2.Vorsitzende und Tina Reinhold(3.v.r.)Dorfwerkstatt. (Foto: Schmittgen) OVZ vom 09.November 2011 Lieberhausen. Mit einem abwechslungsreichen Programm feierte der Heimatverein Hicksland zusammen mit Bewohnern aus Lieberhausen und Umgebung in der voll besetzten Mehrzweckhalle sein 50-jähriges Bestehen. Vorsitzender Bernd Rosenbauer betonte, dass ein Heimatverein auch heute noch zeitgemäß sei: “Heimat war und ist für mich immer etwas Besonderes. Es bedeutet für mich Sicherheit, Wärme und Geborgenheit”. Gummersbachs Bürgermeister Frank Helmenstein,sein Vize Jürgen Marquardt und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt, Frank Grebe überraschten den Vorstand des Heimatvereins mit einer Spende über 2000 Euro. Musikalisch sorgten der Fanfarenzug und die Deezekusener Schmettereulen für Stimmung und der Heimatverein selbst erzählte die Geschichte und Entwicklung des Vereins auf witzige und gefühlvolle Art. Die Pflege der Dorfgemeinschaft, ihre Sitten und Gebräuche für die Jugend zu erhalten und das Landschafts- bild zu verschönern, waren die Ziele bei der Gründung des Heimatvereins 1961. Letzteres wurde immer wieder mit höchsten Auszeichnungen im Wettbewerb “Unser Dorf soll schöner werden” bzw. “Unser Dorf hat Zukunft” belohnt - zuletzt 2010 mit Silber auf Bundesebene. Das Holzhackschnitzelheizwerk als alternative Energieversorgung ist ein weiterer Beleg für den Einfallsreich- tum der Lieberhäuser. Seinen Namen hat der Heimatverein übrigens von einer nicht minder pfiffigen Sagen- gestalt, dem Hick, der es trotz bitterer Armut und vielerlei Rückschlägen immer wieder schaffte, dem Schicksal und allen Widersachern ein Schnippchen zu schlagen. Auch wenn “Engelchen und Teufelchen” sich beim Jubiläumsfest Gedanken über das “Für und Wider eines Dorfes” machten, wie sehr die Lieberhäuser an ihrem Heimatort hängen, bewiesen sie zum Abschluss mit einem selbst verfassten Lied darüber. (Is) Nach dem offiziellen Teil wurde noch bis in die frühen Morgenstunden gemeinsam gefeiert.